Mit dem SoftPlate-Modul des ACIPS-Portals können
Platten mit nachstehendem Bauteilverhalten berechnet werden.
In
der Testversion ist zur Zeit nur die mit * gekennzeichnete dünne
schubstarre Platte verfügbar. Dicke und/oder schubelastische
Platten können vorläufig nur über eine Anfrage an
SoftPlate Consult (Methode D) berechnet werden.
Das Kirchhoff-Modell der dünnen schubstarren Platte ist in
Dickenrichtung dehn- und schubstarr, weil die Dehnungen und
Gleitungen senkrecht zur Plattenebene vernachlässigbar klein
sind, wenn das Verhältnis der Dicke t zur kleinsten Abmessung
der Mittelfläche kleiner als 0,1 ist (
;
Bedingung der dünnen Platte) und das Verhältnis der größten
Durchbiegung zur Dicke kleiner als 0,2, manchmal
ist (
;
Bedingung der biegesteifen Platte).
Das schubelastische Plattenmodell nach Mindlin und Reissner für
Platten mittlerer Dicke (
)
bezieht in erster Näherung eine über die Plattendicke
konstante Schubverzerrung mit ggfs. zusätzlichen
Schubkorrekturfaktoren ein. Für dickere und schubweichere
Platten (z.B. Laminat- und Sandwichplatten) liefert es zutreffendere
Ergebnisse als das schubstarre Plattenmodell.
Für dicke Platten (
)
werden dreidimensionale Plattenmodelle herangezogen, weil ein
zweidimensionales Modell das Tragverhalten nicht mehr zutreffend zu
beschreiben vermag.
(Anmerkung: Die zur Abgrenzung der Plattenmodelle
angegebenen Werte für
und
sind
nur Richtwerte, weil die Art der Lagerung und der Belastung diese
Grenzen beeinflusst.)
Dünne schubstarre Platte (*)
Schubelastische Platte mittlerer Dicke
Dicke schubelastische/schubweiche Platte
In der Testversion ist zur Zeit nur das mit * gekennzeichnete Bauteilverhalten verfügbar!